Buschwindröschen der Wupperschleife zwischen Leichlingen und Opladen.
Hohe oder Wald-Schlüsselblume in Neuenkamp.
Wegerichbär, obere Donau, Mai 2018.
Schneeglöckchen der Wupperschleife zwischen Leichlingen und Opladen.
Brombeerperlmutterfalter während einer Exkursion an die Mosel 2018 aufgenommen.
Schönbär Callimorpha dominula in Gronenborn am 20. Juni 2018. Foto: Sascha Eilmus
Sumpfwiesen-Perlmutterfalter in der Wahner heide aufgenommen.
Segelfalter, Mosel, Apollo-Wanderweg, 2018.
Mosel-Apollo, 2019 oberhalb von Klotten an der Mosel.
Die Große Goldschrecke Chrysochraon dispar ist eine von mehreren besonderen Heuschreckenarten des NSGs Balkener Feld. Heuschrecken wie diese sind auf schonende Eingriffe des Menschen angewiesen – eine regelmäßige Mahd im Spätsommer erhält den Lebensraum der wärmeliebenden Heuschrecken. © Sascha Eilmus
Anders als die Honigbiene sind viele Wildbienen hochgradig spezialisiert: Diese Schenkelbiene Macropis europaea sammelt ausschließlich auf Blüten des Gilbweiderichs (Lysimachia vulgaris). Nur große Bestände der Pflanze können eine Population dieser Schenkelbiene erhalten. Im NSG Gronenborn konnte durch die Pflege der LNU Ortsgruppe Leverkusen eine Hochstaudenflur, die reich an Gilbweiderich ist, erhalten werden. Ohne Eingriff des Menschen wäre dieser artenreiche und für Spezialisten lebensnotwendige Lebensraum durch aufkommenden Baumwuchs und Brombeere längst überwuchert. Hier entstand auch die Aufnahme. © Sascha Eilmus
Einst auf allen Wiesen häufig: Der Schachbrettfalter Melanargia galathea benötigt eigentlich nicht viel. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen häufigen Wiesengräsern und der Falter benötigt Wiesenblumen (hier eine Flockenblume), um seinen Durst zu stillen. Die Wiesen sollten jedoch licht und eher trocken sein. Durch den übermäßigen Eintrag von Nährstoffen haben sich jedoch viele Wiesen in Fettwiesen verwandelt oder sind stark verbuscht, die dem einst auch in Leverkusen anzutreffenden Falter damit keinen Lebensraum mehr bieten. © Sascha Eilmus
Maßvolle Beweidung schafft Offenland-Lebensräume: Leider verschwinden artenreiche Weideränder vielerorts und ehemalige Weiden werden zu Grünland und damit artenarmen Fettwiesen umgewandelt. © Sascha Eilmus
Reptil des Jahres 2017 – die Blindschleiche Anguis fragilis ist eine in den durch die LNU gepflegten NSG Leverkusens erfreulich häufige Echse. Die Aufnahme zeigt vier Exemplare im NSG Gronenborn neben einer Kolonie der Gelben Wiesenameise Lasius flavus, deren Puppen von Blindschleichen besonders gerne gefressen werden. Ameisen wie Echse sind als wechselwarme Tiere darauf angewiesen, dass genügend Licht an den Boden gelangt und sich dieser dadurch erwärmt. Die Tiere profitieren daher von einer abwechslungsreichen, vom Menschen gepflegten Landschaft, da durch regelmäße Mahd und den Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern genügend Licht und Wärme zum Boden durchdringen kann. © Sascha Eilmus
Wanderfalter wie hier der Distelfalter Vanessa cardui ziehen jedes Jahr aus dem Mittelmeerraum und teilweise sogar aus Afrika kommend nach Deutschland. Diese Falter, die unseren Sommer bunt machen, sind auf blütenreiche Offenlandgebiete angewiesen, die den Faltern Nektar und den Raupen Futterpflanzen bieten. Leider sind weite Teile Deutschlands wegen des Fehlens ganzjährig blühender Wiesen zur Durststrecke für viele Wanderfalter geworden. © Sascha Eilmus
An der Grenze zwischen Leverkusen und Leichlingen liegen noch versteckte Blumenwiesen mit alljährlich weit über eintausend blühenden Orchideen (hier Dactylorhiza maculata aufgenommen im Juni 2017). Dass diese Lebensräume noch existieren, ist der LNU Ortsgruppe Leverkusen zu verdanken, die diese Flächen seit Jahrzehnten erfolgreich pflegt. © Sascha Eilmus
Die Zauneidechse Lacerta agilis kam einst in Leverkusen an verschiedenen Stellen vor. Die Offenland Stiftung bietet die Chance verlorene Lebensräume lebensfreundlicher für diese Echse zu gestalten und damit diese und viele andere Bewohner des Offenlands für die Zukunft zu erhalten. Das Bild entstand in der Wahner Heide südlich von Köln. © Sascha Eilmus
Feuchte Mäh-Wiese im NSG Leichlingen-Balken (Balkener Feld): Kuckuckslichtnelken (Silene flos-cuculi) und Knabenkräuter (Dactylorhiza majalis/incarnata-Gruppe – Orchidee des Jahres 2015) prägen die Wiese im April und Mai. So bunte und damit artenreiche Blumenwiesen sind in unserer Gegend leider nur noch selten anzutreffen. © Sascha Eilmus
Einer der schönsten einheimischen Tagfalter ist zweifelsohne der Schwalbenschwanz Papilio machaon – Schmetterling des Jahres 2006. Das Bild entstand zwar im Elsass, der Falter kann aber auch regelmäßig in Opladen auf den Bahnhofsgelände beobachtet werden, wo auf den Ruderalfluren genügend Nektarpflanzen und vor allem die Raupenfutterpflanzen wie Wilde Möhre und Pastinake mitten im heißen Gleisschotter wachsen. © Sascha Eilmus
In Tradition der LNU Ortsgruppe Leverkusen hat sich auch die Offenlandstiftung der Aufgabe verschrieben nicht nur die Lebensräume zu schaffen und durch geeignete Pflege zu erhalten, sondern auf ihre Bewohner, die Tiere und Pflanzen, den Menschen erlebbar zu machen und den Wert und die Schönheit des Lebensraums Offenland zu vermitteln. Hier inspiziert das Große Grüne Heupferd Tettigonia viridissima die Fotoausrüstung eines Exkursionsteilnehmers. © Sascha Eilmus